Montag, 30. September 2019

Montag, 30.09.2019, Bari- Castelmezzano-Amalfi-Pompeii
Der heutige Tage wurde mal wieder gejagt von Ereignisse .
Hochzeitstag und eine herrliche Fahrt mitten durch den Stiefel, von der Adriaküste zur Riviera. Nach dem Frühstück ab Richtung Westen. Uns fällt sofort auf, wie gepflegt hier die Olivenhaine und alle Felder sind.
 Horst hat das angeblich schönste Dorf von Italien entdeckt, liegt auf dem Weg. Recht gehabt. Schon Kilometer vorher sieht man es am Felsen kleben, den Lukanischen Dolomiten. Ein Traum.
Im Dorf selbst ist Autofahren unmöglich. Es gibt einen Parkplatz, kostenfrei, das hatten wir seid 3 Wochen nicht mehr. Die Einheimischen fahren Roller oder Quad, oder laufen. Alle grüßen freundlich. An vielen Häusern hängen kleine Wanderschuhe 🥾, hier ist ein Wanderer Domizil.
Ein Plakat weißt auf einen Mountenbike Rundweg hin, Radler gibt es hier also auch.  Leider sind die Trattoria und die Pizzeria zu. Der nette alte Mann im Alimentari macht uns zwei belegte Brote mit Schinken.
Weiter geht’s zur Amalfiküste. Man muss ganz klar sagen, unser Auto ist für diese Straßen nicht geeignet. Schon vor 20 Jahren waren wir mit einem Subaru hier, der war schon zu groß. Die Ausblicke sind Postkartenfeif und allgemein bekannt.
Unser Ziel war Pompeii, unser Appartement gleich unterhalb der Ruinen. Die Stadt ist ein Chaos. Unsere Vermieterin, ca 25 Jahre alt, quasselt was das Zeug hält. Echt nett, aber anstrengend.  Sie gibt uns eine Empfehlung zum Abendessen, da Matti. Von der Straße aus, eine Pizzeria, wenn duch das Lokal durchgeht, öffnet sich zuerst eine schöne Terrasse, dahinter ein traumhafter Garten. Das Essen war spitze, endlich mal. Am Nebentisch eine Österreicherin, mit Wurzeln aus Sri Lanka. Sie reist ganz alleine, mit dem Auto, Hut ab. Sie ist bestimmt um die 65.


Bari, Frühstück mit Meerblick 




Naviuschi findet immer eine Abkürzung






Eine Schlucht wie bei Ronda

























































Sonntag, 29. September 2019

Resümee Kroatien

19 Tage in Kroatien. Bisher waren wir nur in Istrien und fanden das supertoll.
Das Land ist unbestritten wunderschön, 1000 Inseln, viel, viel Grün, obwohl auch hier ein Sommer vorbei ist. Glasklares Wasser, herrliche Farben am Meer, nette kleine Dörfer. Vieles erinnert uns an die Amalfiküste mit der Steilküste oder an Mallorca mit seinen steinumrahmten Olivenhainen.
Der Wermutstropfen ist die touristische Vermarktung des gesamten Landes. Man hat immer das Gefühl, über den Tisch gezogen zu werden. Horst hat, mit Recht, jede Rechnung kontrolliert. Das Personal ist unmotiviert bis unfreundlich, das haben übrigens nicht nur wir so empfunden. Die Preise sind der Qualität des Essens nicht gerechtfertigt. Außerdem gab es überwiegend italienische Küche, oder Hamburger. Wir haben mehrfach Steak versucht zu essen, war immer zäh. Ein preiswertes Urlaubsland ist es nicht mehr. Fisch, außer Tunfisch und Tintenfisch, ist sehr teuer, unangemessen für eine Küstenregion.
Durch die Sprachbarrieren sind wir auch mit den Leuten nicht wirklich ins Gespräch gekommen, schade. Außerdem wirken alle unzufrieden, sind unfreundlich. Z.B.  Ich sitze im Hafen auf einem Poller, mit dem Rücken zum Wasser, warte auf die verspätete Fähre. Kommt einer , tippt mich an und sagt: weg da. Ein Segelboot wollte anlegen. Das hätte man freundlicher angehen können.
Im Vergleich zu Spanien wirkt auch die Landwirtschaft vernachlässigt. Die Weinrebenstöcke sind nicht verschnitten und stehen wie Pudel in der Landschaft, dadurch sind auch keine Reihen zu erkennen. Viel Fläche ist überhaupt nicht genutzt und bildet einen Urwald.
Auch bei den Häusern hat man das Gefühl, alles ist provisorisch, oder nicht fertig, obwohl hier und da schon der Rost nagt. Die Toiletten sind im Allgemeinen schmutzig, nicht abschließbar oder ohne Papier und Seife.
Dafür hat die Toilettenfrau im Krka NP eine  Kreditkartenmaschine.
Die Supermärkte sind das Trauerspiel schlechthin. Vergammeltes Obst, selten Frischfisch. Das kennen wir auch anders.
Kroatien, wir haben Dich besucht und hatten nicht das Gefühl willkommen zu sein. Die einzigen die überfreundlich waren, waren die jeweiligen Vermieter, airbnb und Booking.com,klar, die wollen gute Bewertungen. Die Wohnungen waren auch alle super.









Sonntag, 29.09.2019, auf See, Dubrovnik- Bar
Vor 10 h müssen wir unsere Bordkarten abholen, um mit der Fähre nach Bari zu schippern. Alles klappt, bis auf die pünktliche Abfahrt. Geplant war 12 h, abgelegt haben wir um 12.50 h.
7 1/2 Stunden, Langeweile pur. Ich bürste mein Italienisch auf. Wir haben keine Kabine und sitzen bequem an Deck, auf Bänken und den Kisten für die Rettungswesten. Es gibt Essen und Getränke zu moderaten Preisen. Unten in den Speisesälen sitzen die Bustouristen mit Sack und Pack. Den ganzen Tag Sonne aufs Gehirn macht irgendwie doof. Durch die Verspätung kommen wir auch erst gegen 20 h an. Gut, dass wir ein Hotel in der Nähe gebucht haben.
Bei einem spektakulären Abendrot laufen wir in den Hafen von Bari ein.











  Mittwoch, 04.02.2026, Dahaaam, Wieder sind wir recht früh unterwegs. Das Hotel kann man wirklich empfehlen, das Frühstück war sehr abwechs...