Mittwoch, 4. Februar 2026

 Mittwoch, 04.02.2026, Dahaaam,

Wieder sind wir recht früh unterwegs. Das Hotel kann man wirklich empfehlen, das Frühstück war sehr abwechslungsreich. Von den üblichen Speck und Eier gab es mediterrane Angebote. Warme Tomaten mit Feta und Oliven. Eigentlich die gesamte griechische Palette, sehr lecker.

Die Autobahn ist voll und ein Stau nach dem anderen lässt uns wissen, wir sind zurück in Deutschland .

Um 13 h sind wir zu Hause. 


Resümee der Reise. 

Es war wieder sehr schön mit meinem Mann auf einem Roadtrip zu sein. Wir lieben beide das „unterwegs sein“. Glück gehabt, er gibt auch Männer, die wollen den Schatten des Kirchturms nicht verlassen. 

Leider hat in diesem Jahr das Wetter ein bisserl verrückt gespielt. Es war nicht so schön warm, wie in den Jahren davor. 

Die zwei Wochen mit unseren Kindern waren auch sehr schön. Es gibt wenige, die es schaffen, ohne größeren Streit, mehrere Wochen gemeinsam mit Kindern zu reisen. Wir haben das im Jahr 2025  insgesamt 3 mal gemacht und mögen uns noch immer. Glück gehabt. 

Übrigens, Glück ist das, was passiert, 

wenn Gelegenheit auf Vorbereitung trifft .

Zu Hause erwartet uns der Winter 🥶 

Unser Linki ist auch super gut gelaufen. Ungefähr 6000 km. Hatte einen Durchschnittsverbrauch von 7,1 l . In Städten sind wir elektrisch gefahren, auf der Autobahn dann mit Benzin und haben die Batterie aufgeladen. Gutes Auto, manchmal ein bisserl zu groß für spanische Parkhäuser.





 Dienstag, 03.02.2026, Weil am Rhein

Bei herrlichen, Wetter verlassen wir Avignon. Gestern wirkte die Stadt sehr düster und unfreundlich. Das sieht bei Sonnenschein ganz anders aus. Diese gewaltige Stadtmauer ist zwar noch genau so hoch und mit diesen eckigen Türmen, irgendwie überproportioniert. Wir tanken noch flott und ich darf fahren. Hoffentlich habe ich das in den vergangenen 7 Wochen nicht verlernt. Hurra, es geht noch.


Der Verkehr ist mäßig und bei dem tollen Wetter gut zu fahren. Wir fahren auf die französische Alpen zu. Am Horizont tauchen die schneebedeckten Berge auf. Bizarre Wolkenformationen stehen am blauen Himmel. Eine große Wolke hat sich vor einem Berg festgefahren und schmilzt jetzt langsam in der Sonne vor sich hin.

Kurz hinter der Schweizer Grenze tanken wir und kaufen uns ein vergoldetes Käsebrötchen, zumindest dem Preis nach. Auch im Sprit muss ein Edelmetall verbaut sein. 

Wir haben herrliche Ausblicke über verschiedene Seen, Genfer See, Tuner See, Brienzer See, etc. Grenzkontrolle hat am Übergang Frankreich-Schweiz nicht stattgefunden.

Um 16 h sind wir in Weil am Rhein. Hier haben wir ein Hotel gebucht, 3 Sterne, mit Frühstück und Parkplatz, für 73 €. Wir sind gespannt und dann angenehm überrascht. Das Bad ist neu, das Zimmer soweit auch frisch renoviert. Kein Schrank, aber dafür ein praktisches Regalsystem, ein Schreibtisch, TV. Neben dem Bett ist eine Steckdose mit USB und Handystecker. Modern und überdacht das Ganze.

Das dazugehörige Restaurant ist griechisch. Als wir den Speisesaal betreten, fallen uns sofort diese riesigen Portionen auf. So ne richtige Dorfkneipe. Schon vor dem Essen gibt es Uzo und danach Metaxa. Das Essen war Spitze. Wie in alten Zeiten.

Nach dem üppigen Essen fallen wir ins Bett.

Gute Nacht Weil am Rhein 
















Dienstag, 3. Februar 2026

 Montag, 02.02.2026, Avignon

Wir verlassen Sitges gegen 10 h. Ab auf die Piste Richtung Norden. Zunächst zirkeln wir wieder zwischen den vielen Autobahnauffahrten. Ständig zwischen Villanova und Villafranca, das sind die berühmten Orte, wo mir Fairy ultra gespült wird. Während die einen noch die Pfannen schrubben, feiern die anderen schon.




Die Autobahn ist voll, LKW über LKW. Dann regnet es mal. Auf jeden Fall ist der Himmel bleigrau.

Um 16 h sind wir in Avignon und wollen ins Grand Hotel, gute Bewertung. Die Rezeptionistin empfiehlt uns, das Zimmer online zu buchen, da ist es wesentlich günstiger. Nach mehreren Versuchen und mit dem Ergebnis, dass Horsts Karte jetzt gesperrt ist , bitte ich um den Wifi Zugang. Siehe da, ruckzuck haben wir das Zimmer für 86 €, sehr guter Preis. Inzwischen war Personalwechsel an der Rezeption. Eine asiatisch anmutende Dame wickelt jetzt unseren Checkin ab. Es geht ganz flott und sie erklärt uns, wie wir mit dem Fahrstuhl in die erste Etage kommen. Ich frage, was wir mit unserem Auto machen, wo die Einfahrt zur Tiefgarage ist. Sie deutet wieder auf den Fahrstuhl. Ich erkläre ihr, dass unser Auto nicht in diesen kleinen Fahrstuhl passt. Ahh, jetzt ja, „Ihr Wagen ist noch nicht in der Garage“?  Nein sage ich, aber ich könnte versuchen in wie weit ich in den Fahrstuhl komme. Wir lachen alle über dieses kleine Missverständnis. Dann bringen wir die Karre in die Garage. Als wir wieder an der Rezeption sind, sind die Formalitäten alle erledigt. Ich mache Ihr noch ein Kompliment über ihr akzentfreies Englisch . Sie freut sich und macht uns einen Upgrade. Wir haben jetzt eine Suite für 86 €.







Klamotten ins Zimmer und ab in die Stadt. Mit der gigantischen Stadtmauer wirkt Avignon sehr unfreundlich und ablehnend. Hinzu kommt der bleigraue Himmel. Wir wohnen direkt an dieser gewaltigen Stadtmauer. Ruckzuck sind wir in der Innenstadt. Eine lange Einkaufsstraße geht mittendurch. Leider hocken überall Obdachlose auf der Straße. Nicht schön. Während Horst die Auslagen eines Schaufensters betrachtet, höre ich gegenüber jemanden schnäuzen. Dieses Schwein schnäuzt sich ohne Taschentuch, mithilfe der Finger. Leider landet die gesamte Rotze auf seiner Hand, die er dann genüsslich ableckt. Ich halte meinen Würgereiz unter Kontrolle, ich könnte mich jetzt noch übergeben.

Auf einem großen Platz finden wir ein nettes Bistro und bestellen uns Wein und Terrine de Champagne. Soo lecker, hatte ich lange nicht mehr. Danach suchen wir die berühmte Brücke, die in den 60ern von einer Nonne Namens Dominic so nett besungen wurde. Es ist nur eine halbe Brücke 

Klugscheisserecke:  Die Brücke Saint Bénezet, die ab dem 12. Jahrhundert erbaut wurde und ein wichtiges Zeugnis der Geschichte Avignons darstellt, ist dank des berühmten Kinderliedes „Sur le pont d'Avignon” weltweit bekannt. Seit 1995 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Durch Hochwasser und Kriege wurde die Brücke von Avignon immer wieder beschädigt. Im Jahr 1660 waren die Zerstörungen so groß, dass man sie schließlich aufgab. Das Wasser der Rhone und die Witterung setzte den Resten weiter zu.

Alle alten Gebäude aus dem frühen Mittelalter wirken extern groß. Die Wachtürme sind hoch wie die danebenliegenden, 4stöckigen Wohnhäuser. Alles wirk erdrückend. 

Auf dem Heimweg gehen wir noch in ein Irish Pub auf ein Killkenny..

Gute Nacht Avignon

























Sonntag, 1. Februar 2026

 Sonntag , 01.02.2026, Sitges

Sehr schlecht geschlafen. Nachdem die Heizung endlich lief, war sie nicht mehr zu bremsen. So bei knapp 30‘ schläft es sich schlecht. So gegen 2 h mache ich mein Fenster auf. Die Wellen lullen mich in den Schlaf, bis 4 h. Da sind einige jungen Leute auf dem Heimweg. Es ist Vollmond und sie heulen, direkt vor meinem Fenster, den Mond an , jauuuul. Ich schlafe wieder ein. Gegen 8 h  blinzelt mich die Sonne wach. 




Gemütlich frühstücken. Später dann die Stadt. Wir müssen ein paar Mitbringsel besorgen. Wir bringen die Sachen nach Hause, jetzt ist Wochenende. Wir laufen die Uferpromenade entlang und beobachten die Surfer, die ungeachtet der Wassertemperaturen stundenlang im kalten Wasser auf die besondere Welle warten. 







Wir sitzen in einer Bar in der Sonne, herrlich. Später gehen wir in ein bestimmtes Restaurant, das besondere Sachen auf der Karte haben. Hähnchen ist nur das einfachste. Es gibt auch Kanin, Lamm, Ente, Gans etc, sehr Fleischlastig. Die Schlange vor dem Restaurant schreckt uns zunächst ab, aber es geht flott voran. Es scheint das Restaurant zu sein. Horst nimmt das berühmte Hähnchen, ich nehme Muscheln. Dann gehen wir Richtung Heimat.

Wir drehen noch eine Runde durch diese hübsche Stadt und nehmen neben der Kirche noch ein Glaserl Wein. Dann laufen wir gemütlich auf der Strandpromenade zurück. Der Typ mit Schlagzeug gibt wieder alles. Das Meer ist jetzt ruhiger und die Surfer machen sich auch auf den Heimweg.











Mich gelüstete es nach einer Pizza. Wir versuchen mit dem Wagen unser Glück, bleiben aber zum Teil hoffnungslos in den engen Gassen stecken.. Gut, keine Pizza.

Gute Nacht Sitges 






Wir haben Nachbarn bekommen, eine Clique Mädels, die laut auf dem Balkon telefonieren. Gegen 8 h gehen sie aus. Um 1 h die Nacht kehren sie zurück. Eine hat wohl Geburtstag und das berühmte Lied wird mehrfach angestimmt. Nun sind auch männliche Stimmen zu hören. Das kann ja heiter werden. Bis 3.30 h werden Stühle auf dem Balkon gerückt und gesungen. Sie sind jung, lass sie machen denke ich.



  Mittwoch, 04.02.2026, Dahaaam, Wieder sind wir recht früh unterwegs. Das Hotel kann man wirklich empfehlen, das Frühstück war sehr abwechs...