Donnerstag,12.10.2023, Porec, Istrien
Gut geschlafen, gut gefrühstückt. Der Himmel ist ein bisschen bewölkt, wir laufen nach Porec in die Altstadt. Immer am Meer entlang, durch kleine Pinienwäldchen kommen wir immer näher. Auf dem großen Platz Trg Slobode ist ein kleiner Touristenmarkt aufgebaut. Wir durchkreuzen die kleine Altstadt und kommen immer wieder auf diesem Platz raus. Ist ja wie in Cádiz. Die Architektur umschließt alles, was es im Mittelmeerraum gibt. Griechisch, Römisch, Venezianisch, Türkisch und Moderne. Alle hier sind auf das Ende der Saison eingestellt. Die Angestellten freuen sich auf einen wohlverdienten Urlaub, die Restaurant-und Ladeninhaber, aufs Geld zählen Wat wohl eine gute Saison. Wenige Touristen, überwiegend Rentner, schlappen durch die Stadt und werden von den Restauranteinwinkern bedrängt. Die stehen, schick rausgeputzt, vor den Restaurants und halten die Leute an. „Best Fish in town“, blablabla. Es ist wie auf der Reeperbahn . Die Kellner stehen im Hintergrund und warten. Ein italienisches Restaurant bietet ,,original holländische Frikandel“ an. Horst strahlt wie ein AKW. Die Wurst ist tatsächlich original und schmeckt wie Holland. Ich nehme Nudeln mit Trüffel und weiß schon vor dem ersten Bissen, das ist zu fett für mich. Der Kellner fragt, ob es geschmeckt hat. Ich sag ihm, dass es zu fett war, zu viel Sahne an der Sauce. Er zuckt mit den Schultern und bringt Schnaps aufs Haus. Damit war der Nachmittag besiegelt. Wir kichern die 2 km nach Hause . Erst mal Siesta. Zum Sonnenuntergang geh ich nochmals schwimmen und streite mich mit mehreren Möven. Wenn hier alle zum Abendessen sind, entern die Möven die Poollandschaft. Wir gehen heute zum Italiener um die Ecke. Der gibt uns auch Schnaps, sieht man uns den Spritti schon an.
Gute Nacht Porec



































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