Montag, 11. Dezember 2023

 Montag, 11.12.2023, Sevilla 

Wieder bricht ein sonniger Tag an. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zur Plaza Espana, ca 15 min von hier. Wir schlendern durch den Park Jardines de Murillo, nicht Mordillo. Die Orangenbäume hängen voll und man muss aufpassen, dass man drauftritt . In den Palmen kreischen die netten grünen Papageien und die Wette. Die Plaza Espana ist ein schöner großzügiger Bau, im Halbkreis , so zwischen maurisch und Rokoko. Es ist viel los für einen Montag. Die Kutschen kreisen und den Brunnen, um dann die große Stadtrundfahrt anzugehen. Diese armen Pferde müssen gut ausgebildet sein, um in den hektischen Straßen zu überstehen. In der Haupthalle klappern, wie immer, ein paar Flamencogruppen . Diesmal ist eine recht gute Gruppe. Im ganzen Umlauf sind alle spanischen Provinzen in Azuelos, Kachelmosaiken dargestellt. 

Heute nehmen wir uns mal Zeit für den Park Maria Luisa. Ein herrlicher Park mit den üblichen Brunnen und schattigen Sitzecken. Am Monte Gurugu, ein künstlicher Hügel mit Stufenwasserfall. Also in Sachen Park sind die Spanier erste Klasse.  Wir durchqueren den Park bis zum Fluss, Guadalquivir, mit dem berühmten Torre del Oro . 

Klugscheisserecke!! Ein Stadtturm aus dem 12. Jahrhundert. Der obere Teil ist mit gelben Kacheln verziert, sodass er golden wirkt. Es gab noch einen zweiten Turm, gegenüber in Triana und zwischen den Türmen konnte man eine Kette spannen, die unliebsamen Schiffen die Durchfahrt verweigerte. 

Wir schwenken wieder nach rechts und begeben uns wieder in die Altstadt. Die vielen, vielen Gässchen haben wir gestern und heute möglicherweise alle durchstreif. Die Innenstadt ist für uns kein Labyrinth mehr. Ein kleiner Mittagssnack und später ein paar Törtchen. Jetzt sind wir reif für die Siesta.









































Zum Abend gehen wir noch mal los, mal in die andere Richtung und Zack, sind wir wieder bei den Pilzen. Eine Tapas Bar lockt und dazu Strassenflamenco. Sevilla, Du hast uns in Deinen Bann gezogen. Alles spielt sich draußen ab. Wir lieben Dich. Adios Sevilla und gute Nacht 💤 







Nachschlag:  Wenn man in Spanien eine urwüchsige Kneipe sucht, folge man dem Geplapper. Sobald man eine größere, lustige Menge auf dem Bordstein entdeckt, ist man richtig. Die Bars sind meist so klein wie ein deutsches Badezimmer. Einer zapft Bier, einer kassiert und einer spült die Gläser, um sie dann mit Eiswürfeln zu kühlen. Der Umlauf ist so schnell, dass die Gläser nach der Spülmaschine keine Zeit zum Abkühlen haben. Das Bier ist billig und die Leute kommunikativ.



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