Freitag, 30. Januar 2026

 Mittwoch 28.01.2026, San Javier,

Ups, diesen Tag habe ich total vergessen aufzuschreiben.

Es ist noch immer stürmisch. Wir fahren zum Strand. Dort ist eine sehr schöne Palmenalle zwischen den Salinas un dem Mara Menor. Hier sind die Stege und Treppen , die früher die Menschen zu den Heilschlammplätzen gebracht haben. Heute sind nur noch vereinzelte Schlammmenschen zu sehen. Leider ist es so stürmisch, dass es keinen Spaß macht. Wir kämpfen uns eine ganze Weile an den Salinen entlang, dann ist es genug.









Wir fahren zu diesem berühmten Pink Lake. Eine Saline in der Nachbarschaft, in Torrevieja. Aus der Ferne wirkt dieser See tatsächlich wie grell pink. Aus der Nähe eher braun-rosa. Wir laufen durch ein Sunpfgebiet, durch kniehohes Gestrüpp, außerdem ist es sehr matschig. Nun gut, wir haben es gesehen. Viel interessanter ist ein Fabrikgebäude, das komplett mit Sotarpanelen gedeckt ist. Das macht Sinn. Man muss neidvoll feststellen, Spanien ist uns in Sachen erneuerbaren Energien um Längen voraus. 









Gute Nacht San Javier

 Donnerstag, 29.01.2026, San Javier

Der Wind/Sturm hat endlich nachgelassen . Da wollen wir doch mal am Strand spazieren gehen. Wir sehen die Flamingos in den riesigen Salzlagunen dekorativ rumstehen, aber man kommt nicht wirklich nahe dran. Wir latschen gut 4 km entlang, aber meistens ist ein Wall oder dichtes Gebüsch dazwischen. Später gehen wir in den kleinen Hafen von San Piedro del Pinatar. An der Kaimauer sehen wir einen Taucher, der zwei recht große Tintenfische aus dem Wasser zieht. Ich würde hier niemals Fisch oder andere Meeresfrüchte aus dieser stinkenden Dreckbrühe essen. Das Wasser in den Lagunen stinkt brackig und es schwimmen undefinierbare Sachen darin. Das Meer auch nicht wirklich klar und viel schwarzerTang wird angespült. Vor 2 oder 3 Jahren war das gesamte Mare Menor für Badegäste gesperrt. Zu viel Düngemittel und Pestizide aus der Costa Plastika, den größten Gewächshäusern Europas, sind ins Meer gelangt. Vor diesem Heilschlamm wurde sogar gewarnt. Heute weiß davon niemand mehr. Wie bei Tschernobyl und den Chemiewerken in Bitterfeld. 















Wir betrachten neidisch die schönen Segelboote im Jachthafen.  Danach geht es zu Mercadona, gleich neben dem Merca China, die Chinesen kopieren alles.. Bis auf den Stier. 





Heute gibt es Lammkoteletts vom Grill, lecker. Der kleine grüne Papagei hat auch Hunger.





Ich sehe mich von der Dachterrasse aus um und sehe nur unbewohnte Häuser . Trotzdem wird weiter gebaut. Wir sind an Hunderten unbewohnter Häuser vorbeigekommen. Das Dorf/ Stadt selbst ist nich größer als Oberursel, aber rundherum sind Feriensiedlungen erschaffen worden. Meistens diese kleinen Reihenhäuser, für bis zu 6 Personen. Alles ist vergittert und Alarm gesichert. Nur in der Innenstadt hat man das Gefühl, dass hier jemand wohnt. Spanien hat heute ein neues Gesetz herausgebracht, dass Einwanderer, die mindestens seit 12/2025 in Spanien leben, ab sofort einen Antrag auf Bleiberecht und Arbeitsrecht beantragen können. Spanien hat auch Probleme mit Service- und Pflegepersonal. So können die das legal auffangen, ohne Grauzone. Spaniens Wirtschaft hat Deutschland schon lange überholt. Diese Regierung hat’s einfach besser im Griff.









Klar genießen wir den Luxus, im Winter für kleines Geld sehr luxuriös zu wohnen, aber als Spanier würde ich das auch anders sehen.

Gute Nacht San Javier


Und hier versucht einer eine umgefallene Mauer wieder aufzurichten, wenn das so einfach wäre 🙄


Dienstag, 27. Januar 2026

 Dienstag, 27.01.2026, San Javier, Murcia

Bei Zeit aufgestanden, heute geht’s weiter, Richtung Heimat. Um 10 h verlassen wir dieses traumhafte Apartment. Selten ein so großzügige eingerichtetes Apartment gehabt. Die Küche war perfekt ausgestattet, mit elektrischer Saftpresse etc, nur der Thermomix hat gefehlt. Der Wintergarten und die Terrasse waren ein gemütlicher Traum. Jetzt geht’s auf zu anderen Ufern/Apartments.  Wir fahren über Granada, Guandix ( das Höhlendorf)  Richtung Osten. Es regnet was der Himmel hergibt. Manchmal hört es auf und wir sehen eine Regenbogen. Es ist eine arme Gegend, mit vielen verlassenen Häusern und Gehöften. Mandelbäume bis zum Horizont und Oliven und Aprikosenbäume. Außerdem passieren wir gewaltige Steinbrüche und sehen Halden , wo Garagegrosse Steinblöcke auf die Weiterverarbeitung warten. Unser Zwischenziel ist Cravaca de la Cruz, bzw. die Basilica, Santuario Virgen de La Esperanza. Eine Basilika in den Fels gebaut mit der dazugehörigen Höhlenkirche. Ein bisschen wie Petra in Jordanien.







         Die Aprikosenbäume sind bereit für die Blüte




















                  Die Madelbäume blühen




Um 16 h sind wir in unserer neuen Bleibe. Eine junge Frau händigt uns die Schlüssel aus. Sie spricht nur Spanisch, das macht es ein bisserl schwierig. Wir haben sogar wieder eine Tiefgarage und Fahrstuhl zum Apartment.  Das Apartment ist auf 2 Etagen mit 2 Terrassen und einem Pool auf dem Dach, leider kalt.  Es gibt 3 Schlafzimmer, 3 Bäder, ein sehr großes Wohnzimmer und eine voll ausgestattete Küche mit Weinkühlschrank. Mehr Luxus geht nicht. Das Ganze kostet pro Nacht 110 €. Jetzt in der Nebensaison. In der Hauptsaison kommt man auf 510,00 € pro Nacht. 














Wir gehen einkaufen und Horst macht uns ein gutes deutsches Essen, schließlich ist das Wetter auch nicht spanisch. Es gibt Rotkraut ( ein Geschenk von Bea), dazu Bratwurst und Purée. 



Gute Nacht San Javier

  Mittwoch, 04.02.2026, Dahaaam, Wieder sind wir recht früh unterwegs. Das Hotel kann man wirklich empfehlen, das Frühstück war sehr abwechs...