Sonntag, 20. Mai 2018

Sonntag, 20.05.2018, Dahaaam
Gestern Fußball Krimi. Eintracht - Bayern
Zum Glück mussten wir diesmal nicht unser Motorrad mit einer schwarzen Plane abdecken, wegen Fußball. In Spanien war das anders, zum Glück hatten die Bayern da auch verloren, ich fand’s Sch... aber besser war das. 🙄. Bei Fußball verstehen die Spanier keinen Spaß 🙄
Also nach einem deutschen Frühstück, Bretscher un Wworscht, Richtung Heimat.
 





Zunächst durch den Kaiserstuhl, die bauen hier auch mächtig viel Wein an und dann Obstplantagen für den Schnaps.
Ab Riegel dann auf die Autobahn. Ab Bruchsal hat uns der Regen dann eingeholt, nett so schlimm, nur bis Heppenheim. Dann sind die Klamotten im Fahrtwind wieder getrocknet.

Zu Hause dann eine nette Überraschung. Freunde hatten ein ,Herzlich Willkommen ˋˋ ans Tor gebastelt. Sehr professionell, war klar, dass das der Thomas war.
Wäsche in den Keller gebombt, und erst mal mein altes Pferd besucht. Die alte sieht sehr gut aus. Ein großes Lob an mein Koppelteam, vor allem an Agneta 😘😘
Schnell beim Hofgut was zu Essen gekauft und dann aufs Feuerwehrfest, und was da?? Äppelwoi saufe, was en sonst.
Heimwech net gefunne, weil die Plattköpp die Strass uffgerisse ham un gesperrt 🙄
Jetzt simmer mied, nach 7500 km, mit dem Motorrad, ca 160 km durch irgendwelche Städte gelaufen !!,   ebe langts .
Arschplatt, Handschuh dorschgewetzt , Hinnereife abgefahn und die Klamotten stinke.





NACHWORT

Zum Schluss unserer Reise möcht ich auch ein paar Zeilen zu Besten geben.
Meinen lang gehegter Traum habe ich mir erfüllt.
Einmal mit dem Motorrad um die iberische Halbinsel zu fahren. Ich hatte gehofft dies mit einem  Mopedkumpel zu machen. Aber aus verschiedenen Gründen war dies nicht möglich. Also habe ich beschlossen, dies alleine zu tun. Da kam plötzlich meine Frau und sagte, sie wolle mit mir fahren. Ich hatte berechtigte Bedenken, da sie nicht gerne Moped fährt. Also neue Klamotten kaufen und neue Gummis aufziehen lassen und dann mit gemischten Gefühlen losfahren. Was wir vorhatten, waren 6000 -8000km, ca 6 Wochen auf dem Bock, bei begrenztem Gepäck, fast jede Nacht in einem anderen Hotel und das bei jedem Wetter.
Jetzt da wir die Tour hinter uns haben, kann ich sagen, dass es mit keinem Kumpel besser gewesen wäre, als mit meiner geliebten Frau.
6 Wochen 24 Std, jeden Tag zusammen zu sein, mit Höhen und Tiefen und so viel Spaß zu haben.
Danke Uta, dass Du meinen Traum unterstützt hast.
Ich liebe Dich 💕❤️

Samstag, 19. Mai 2018

Samstag, 19.05.2018, Braisach
Zurück in Deutschland 🇩🇪  man kann die Speisekarte problemlos lesen 😀👍.
Morgens noch in Besacon super lecker Frühstück gehabt.
Dann auf die Spur. Zunächst noch ein bisschen Jura. Übrigens den Jurawein muss man nicht haben, schmeckt sehr mineralisch, um nicht zu sagen streng, aber wir versuchen immer die Produkte der Region zu nehmen, wie z. B. das kambodschanische Rindfleischgericht und die Dimsums.🙄🙄 in Besacon.
Also Richtung Vogesen, weil wir noch den Ballon dˋAlsace. Ein Mecca für Motorradfahrer, fahren müssen.
Kurven, Kurven, Kurven. Ich hab nicht geschriehen 🤐, hatte ja noch die Handschuhe im Petto😉, die habe ich extra anfertigen lassen. Bei Bedarf klappen zwei Messer aus den Handflächen, mit denen man die Fahrweise des Fahrers regulieren kann.
In Breisach haben wir ein Hotel gebucht, bzw. Horst. Der hatte wohl geglaubt ich springe ab, nix da. Also hat er nur ein Einzelzimmer gebucht. Ha. Pfingstsamstag. Alles voll. Aber wir haben dann doch noch eine Bleibe bekommen😜 eine Suite. Geht doch 😉. Mit Rheinblick 😀😀
Das Wetter war super, nicht zu heiss. Morgen geht es heim, letzte Etappe.

Immerwieder ein Volltreffer. Booking.com

                                                     Ballon d'Alsace







                                                              Beisach



Was das soll, haben wir nicht begriffen.







Allen, die uns auf unserer Reise via Blog begleitet haben, es waren im Durchschnitt 25-30 Aufrufe pro Tag, und die Daumen für eine unfallfreie Fahrt gewünscht haben, danken wir hiermit. Es war eine unglaubliche Fahrt, mit vielen Eindrücke, die wir erst noch verarbeiten müssen.
Über 7500 km,  in 26 verschiedenen Hotels.
Die Reifen sind noch ok, weil mein Fahrer so defensiv gefahren ist 😃
Das lag auch an den Handschuhen, mit denen ich ausdrücken hätte können, dass es mir zu rauh wird. 😜🤪 Ich habe sie nicht benutzen müssen, danke dafür. 😘😘😍
Überhaupt war mein Routfinder der Beste ever, he is simply the best 😍.

Übrigens, wer abstehende Ohren hat, dem empfehle ich einen guten Motorradhelm. Die Watscheln werden den ganzen Tag so fest an den Schädel gebügelt, die musst Du abends langsam ablösen. Dann sind die so platt, dass man keine schnellen Kopfbewegungen machen sollte, denn die schlackern dann, wie bei afrikanischen Elefanten 🙄.

Freitag, 18. Mai 2018

Freitag, 18.05.2018,  Besançon
Heute früh los. Nach 5 Std angekommen. Arschweh.
Wetter war gut, der Mistral bläst jetzt woanders weiter, wir sind raus aus dem Sog.
Zunächst bis hinter Lyon, Macon, Bourgogne. Autobahn.
Ich kann wieder mal die Landeskennzeichen auf den Nummernschilder der LKW studieren. Nur ca jeder 10, ist aus Frankreich. Deutsche hab ich gar keinen gesehen, überwiegend RH, Pl, LIT, H, EST. Die polnischen sind die neuesten Wagen, der Rest zT beängstigend
Hier in der Bourgogne. machen die die tollen Rotweinbraten, 8 Std im Ofen, mmhhh. Wein wird auch angebaut.
In den Dörfern ist jetzt überall Windschweinessen angesagt. Franzosen haben zwar einen liebevollen Hang zu Hunden, 2 von 3 haben einen, aber der Rest der Tierwelt ist zum Essen. Und jetzt sind gerade Frischlinge im Angebot. Die Bachen haben nicht so viel Arbeit wenn da mal das eine oder andere Schweinderl verlorengeht und die Franzosen was auf dem Tisch. Bei Asterix und Obelix fragt auch keiner nach der Jagdzeit. Schmecke muss es.
Außerdem wird hier das viele Geflügel gezüchtet, das es bei uns so billig in den Discountern gibt, inclusive der Jahresration an Antibiotika. Im Herbst ein paar mal von diesem Fleisch gegessen und noch ein paar Pawns aus Thailand und Du kriegst garantiert keine Grippe








das Hotel


Dann ein Stück durch Savoyen, und du Pasteur.
Dann ein Stück durch den Jura, ein Mittelgebirge. Sieht aus wie der Lahn  Dill Kreis. Nur die Wiesen sind blumiger und die Kühe weiß statt schwarz-bunt.
Selbst der Dorschenanner hinner und vorm Stall, sieht gleich aus. Hätte auch von einem Bauern aus Brandoberndorf sein können.
In Besacon haben wir wieder ein Hotel, fast, in der Altstadt, sieht aber futuristisch aus, eher wie eine Fabrik.

unser Hotel im Hintergrund









               Mmmmmhhhh extra lecker
Das Hotel

Was die Franzosen wieder so alles haben.....

Donnerstag, 17. Mai 2018

Donnerstag, 17.05.2018. Valance
Zunächst sind wir weiter das Rhonedelta entlanggebrummt. Viel Wasser, viel Schilf, Störche und Flamingos. Auf trockeneren Flächen wieder die ,,wilden weißen Pferde‘‘ und schwarzen Stiere, die nicht gefährlich aggressiv, eher faul und vollgefressen wirken.
Zunächst im Weingebiet, Côte du Rhone, später dann im de Pape. Immerwieder über alte Römerbrücken und an großen römischen Monumemtalbauten vorbei. Mache Bilder erinnern mich an den historischen Roman von Ken Follet, Die Säulen der Erde, die Stadt Kingsbridge.
Der Mistral bremst uns weiter aus, es ist sehr unangenehm in diesem Wind zu fahren.
In Valance ankommen, nehmen wir auch diese Stadt unter die Lupe. Vergleichbar mit Bad Homburg. Schöne alte Gebäude, eine großzügige Flaniermeile und einen tollen Park. Zum einen sehr englisch und dann eine Art Stadtwald. Unsere 5 km haben wir locker geschafft, zu Fuss!!







































 Freitag, 06.03.2026, Bremerhaven,  Unglaublich diese Stadt, die eigentlich nur Hafen sein sollte, aber die Architektur ist sehr schick.