Freitag, 3. März 2023

 Freitag, 03.03.2023, New York 

Es ist noch immer saukalt hier. Aber im Gegensatz zu Mallorca ist hier kein Katastrophenalarm. New York I’m Winter. Heute wollen wir zur Abwechslung mal in ein Museum. Das Filmmuseum.  Aber vorher noch mal kurz zum Ground Zero. Gedenkstätte für 9/11.  Hier hat man ein imposantes Bauwerk geschaffen. Wo einst diese Türme standen sind nun zwei riesige Becken. Rundherum sind die Namen der 2983 Todesopfer eingemeißelt. Die quadratischen Becken werden rundherum mit einem Wasserfall befällt, der in der Mitte in einem, ebenfalls, quadratischen Loch das Wasser verschwinden lässt. So, wie auch die Türme einfach in sich zusammen gesackt sind, sehr beeindruckend. Der neue Turm, one world tower, ragt über dem Ganzen hinauf. Nur die zerdellerte, goldene Kugel, die von den Trümmer zerschlagen wurde, steht noch da. Nebenan ist das Oculus, ein gigantisches ovales Gebäude. Drinnen ist ein Shoppingcenter und ein netter foodcourd. Wir gehen zum eataly, ein italienischer Markt mit der Möglichkeit diese Leckereien an Ort und Stelle zu essen










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Dann ein kurzer Abstecher in die Wall Str. Voller Touristen.












Also direkt weiter nach Queens, in Filmmuseum. Hier werden alte Foto- und Filmkameras ausgestellt. Außerdem Masken und Requisiten, eine große Ausstellung über die Sesamstrasse. An einigen Monitoren kann man seinen eigenen Trickfilm machen.

Danach husch husch in den Supermarkt und nach Hause.

Donnerstag, 2. März 2023

 Donnerstag, 02.03.2023, New York 

Es gibt gute und schlechte Tage. Der Tag heute ist nicht einfach zu definieren. Yoko Ono ist weggezogen. Hat sie sich an der neuen Nachbarschaft gestört, oder ist sie schlicht weg in ein Seniorenheim für alte Künstler gezogen. Niemand weiß das so genau.

Hier in der Straße nebenan,  treibt der Kater sein Unwesen. Wir haben einen Time Slot fürs MoMA, Museum of modern Art. Keine Ausreden und hin. Gut, moderne Kunst ist nicht jedermanns Sache, beim Betrachten der einzelnen Exponate wird dem einen und anderen schon mal schwindlig. Farben und Formen stürzen sich auf den Betrachter und auch so manches Unerklärliche. An die merkwürdigen Darstellungen von Picasso hatten wir uns  ja gewöhnt, aber da sind noch andere schräge Dinge unterwegs. Andy Warhol hat eine ganze Wand nit identischen  Dosensuppenplakaten gepflastert. Das kann man sich nur erlauben, wenn man schon einen großen Namen hat. Alles in allem ist es ein gelungene Sammlung von zeitgenössiger Kunst. Von Bauhaus, über Kubismus, industrialisierte Kunst, unverständlichem, alles da. Ein Exponat entsprach unserem heutigen Zustand. 


 


Abends hatten wir dann noch eine Einladung bei den Hauseigentümern. Ein griechisches Ehepaar und seine Schwester. Es gab griechische Häppchen und Moselwein. Sehr nette Leute, um die 80, aber fit im Kopf. Es entspann sich eine nette, vielschichtige Unterhaltung. Die anderen Mieter, ein schwedisch/australisches Pärchen, kamen auch noch dazu.




 Mittwoch, 01.03.2023, New York 

Heute hat er Geburtstag, mein altes Schatzi. 70, was für eine Zahl. Aber, forever 21, das ist keine Marke,  das ist eine Einstellung. Körperlich und im Hirn fit sein, vor allem im Hirn und kein alter Miesepeter sein. Flexibilität überall. Das wollen wir beide, solange es geht. Immer bereit, Neues zu entdecken.

Also nach einem opulenten Frühstück wollen wir auf den Vanderbilt Tower, den Summit.  Eine lichtdurchflutete Spielwiese oberhalb der 91. Etage. Verglaste Außenwände und Spiegeln überall. Es ist wie Schweben. Die Stadt liegt uns zu Füßen und die leichte Bewölkung lässt alles unwirklich erscheinen. Eine Etage höher haben wir eine Spielwiese mit hunderten silbernen Ballons, die durch die Klimaanlage herumgetrieben werden. Der Ausblick ist wieder atemberaubend, wir können den Central Park sehen und auch das Haus von Yoko Ono, Theresas Haus, gleich nebenan,  ist hinter einem Wolkenkratzer versteckt.. Noch ein Stockwerk höher sind Glasflächen nach außen gebaut, sodass man auf Glas über dem Abgrund stehen kann. Weiterhin gibt es einen gläsernen Fahrstuhl, der einen noch a bisserl höher bringt.  Ganz oben nehmen wir einen Cocktail , voll im Höhenrausch. Die Fahrt mit dem Fahrstuhl nach unten gestaltet sich auch zu einem Lichterlebnis, nur Beamen ist besser.


























Jetzt schnell heim und Klamotten wechseln, der Tag wir noch ereignisreicher. Zunächst in eine Rooftop Bar mit gigantischem Blick auf das Empire State Building. Eigentlich war ein schöner Sonnenuntergang geplant, aber Sonne nix da. 




Später dann nach Brooklin zu einem sehr bekannten Steakhouse . Hier gibt es das berühmte dry aged Steak. Peter Luger hats erfunden. Die Einrichtung erinnert stark an ein altes deutsches Wirtshaus , zB de Wagner oder das Deutsche Haus. Die Preise sind der New Yorker uper class angepasst. Trotzdem, das Steak war ein Gedicht und jedes Gramm wert.







Nach einem guten Essen und rotem Wein sind wir noch nicht bereit nach Hause zu gehen. Theresa kennt eine nette Karaoke Bar in Brooklin. Das Alemania von New York. Hier bleiben wir hängen, ein paar Freunde kommen noch und der Abend wird extrem lustig und lang. Wir sind zum Glück fast die einzigen Gäste und haben einen heiden Spaß. Niemand denkt an den Kater, der langsam aber zielsicher um die Ecke lugt.




 Freitag, 06.03.2026, Bremerhaven,  Unglaublich diese Stadt, die eigentlich nur Hafen sein sollte, aber die Architektur ist sehr schick.