Dienstag, 03.02.2026, Weil am Rhein
Bei herrlichen, Wetter verlassen wir Avignon. Gestern wirkte die Stadt sehr düster und unfreundlich. Das sieht bei Sonnenschein ganz anders aus. Diese gewaltige Stadtmauer ist zwar noch genau so hoch und mit diesen eckigen Türmen, irgendwie überproportioniert. Wir tanken noch flott und ich darf fahren. Hoffentlich habe ich das in den vergangenen 7 Wochen nicht verlernt. Hurra, es geht noch.
Der Verkehr ist mäßig und bei dem tollen Wetter gut zu fahren. Wir fahren auf die französische Alpen zu. Am Horizont tauchen die schneebedeckten Berge auf. Bizarre Wolkenformationen stehen am blauen Himmel. Eine große Wolke hat sich vor einem Berg festgefahren und schmilzt jetzt langsam in der Sonne vor sich hin.
Kurz hinter der Schweizer Grenze tanken wir und kaufen uns ein vergoldetes Käsebrötchen, zumindest dem Preis nach. Auch im Sprit muss ein Edelmetall verbaut sein.
Wir haben herrliche Ausblicke über verschiedene Seen, Genfer See, Tuner See, Brienzer See, etc. Grenzkontrolle hat am Übergang Frankreich-Schweiz nicht stattgefunden.
Um 16 h sind wir in Weil am Rhein. Hier haben wir ein Hotel gebucht, 3 Sterne, mit Frühstück und Parkplatz, für 73 €. Wir sind gespannt und dann angenehm überrascht. Das Bad ist neu, das Zimmer soweit auch frisch renoviert. Kein Schrank, aber dafür ein praktisches Regalsystem, ein Schreibtisch, TV. Neben dem Bett ist eine Steckdose mit USB und Handystecker. Modern und überdacht das Ganze.
Das dazugehörige Restaurant ist griechisch. Als wir den Speisesaal betreten, fallen uns sofort diese riesigen Portionen auf. So ne richtige Dorfkneipe. Schon vor dem Essen gibt es Uzo und danach Metaxa. Das Essen war Spitze. Wie in alten Zeiten.
Nach dem üppigen Essen fallen wir ins Bett.
Gute Nacht Weil am Rhein
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