Freitag, 12. Dezember 2025

 Freitag, 12.12.2026, Sant Feliu de Guixols,

Sehr gut geschlafen.  Die Wohnung ist unglaublich. Wir haben 2 Schlafzimmer, 2 Bäder, eine extra Gästetoilette, auf 2 Etagen, 2 Balkone, Wohnzimmer, sehr gut ausgestattete Küche, ein zusätzliches Zimmer mit Klappsofa und eine kleine Terrasse. Das ganze für 77 € pro Tag, incl Garage. Möbel und Bäder sind nagelneu . Wir beschließen spontan einen Tag länger zu bleiben.






Nach dem Frühstück , Schuko Croissants , ab in die Stadt, d.h. über die Straße in die Markthalle. Es ist eine kleine,feine Markthalle, übersichtlich, ungefähr die Größe der in Ffm-Höchst. Obst, Gemüse, Kartoffeln, Pflanzen sind draußen, innen ist Fisch und Fleisch . Auf der Empore gibt es kleine Bars. 





Wir ziehen weiter die 50 m zum Strand. Schon von weiten kann ich sie hören, die kleinen giftgrünen Papageien 🦜. Sie hocken in den Dattelpalmen und quatschen wieder lautstark. Sie sind, wie immer, beim Nestbau und verteidigen ihr Revier, fliegen mit langen Zweigen hin und her. 

Am Strand sitzt einsam die letzte Sonnenanbeterin der Saison. In der Sonne ist es sehr warm und bereue meine Jackenwahl. Wir schlendern die Uferpromenade entlang und kommen in die Marina. Viele schicke Bootchen liegen hier und wir bereuen es mal wieder, keinen Bootsführerschein zu haben.  Wir erklimmen eine Anhöhe Hier oben ist eine alte Verteidigungsanlage. Eine ältere Frau, mein Alter, kommt uns mit ihrem Hund entgegen. Ich quatsche den Hund an und schon sind wir im Gespräch. Der Hund ist eine alte Rasse und stammt in direkter Linie vom Wolf ab, man erkennt das an der spitzen Schnauze. Na gut, ich hatte ihn für einen Schäferhundmischling gehalten. Ich verstehe die Frau ganz gut, obwohl sie auch Katalan spricht. Sie schimpft auf die Regierung, Sanches unterstützt nur die Spanier und Katalonien bekommt nichts. Außerdem lässt er zu viele Araber ins Land, Spanien ist bald ein muslimischer Staat. Schau an, die selben Probleme, wie im Rest von Europa. Ich erinnere sie daran, dass Spanien schon vor vielen hundert Jahren mal Arabisch war und die Mauren ziemlich viel Kultur ins Land gebracht hatten. Das will sie nicht hören. In Katalonien waren diese Muselmänner nie.( das muss ich googeln)  Das war immer ein freies Land. Und in der Regierung herrscht nur Korruption. Nun gut, es war ein nettes Gespräch und wir verabschieden uns in Frieden.












In Altstadt findet Horst einen Hühnergrill ( Wiederwald)  Das will er heute essen. Ich hol mir gegenüber in einem Delikatessengeschäft ein paar Leckereien, Seeschnecken in Paprika/Tomaten Sauce und Tunfischsalat. Horst nimmt noch einen Ensalada Russa. Zu Hause genießen wir die Schmankerl und trinken Weißwein dazu. Zu Nachtisch gibt es diese extrem leckeren Petit Fous. Dann ist Siesta 




Nach der Siesta geht’s nochmals in die Stadt. Zuerst das Kloster, ist geschlossen.  Den Hügel am Strand wollen wir erkunden. Traumschöne Villen, hässliche Apartments-Anlagen, mit gläsernem Fahrstuhl zum privaten Strand. Alles ist tod , geschlossen, verschlossen und verrammelt. Niemand wohnt hier. Da hätte ich als Spanier auch schlechte Laune auf Touristen. Dann latschen wir durch die Stadt, schauen hier, schauen da. Nix is los. Die Geschäfte sind bis 17 h alle geschlossen. Wir sind zu früh. Also trinken wir erst einmal einen Wein. Dann ist 17 h, alles offen , die Stadt ist plötzlich wieder voller Leben. Wir sind noch satt von  Ottawa, also kaufen wir nur ein paar Kleinigkeiten und gehen heim.  











Gute Nacht,  Du unaussprechlicher Ort 

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