Freitag, 8. August 2025

 Freitag, 08.08.2025, Nago Torbole

Das Frühstück hier im Hotel ist der Hammer. Von Lachs über Brescola und jegliche anderen Brotbeläge, gibt es eine Vitrine mit warmem Gemüse. Artischocken, Zucchini, Paprika, cherrytomaten, etc. Ich Künstler nehme natürlich ein Brötchen mit Nüssen, super Idee. Der Tag fängt ja gut an.

Nach dem opulenten Frühstück latschen wir zum See. Wir mieten 2 Liegen und platzieren uns im Schatten einer der vielen Pinien. Das Wasser fühlt sich nicht so warm an, wie wir das gerne hätten, trotzdem schwimmen wir tapfer eine Runde. Es ist herrlich das Strandleben zu beobachten. Quengelige Kinder, Frauen in sehr knapper Bekleidung, junge Männer, die wohl im Sportstudio wohnen und jetzt endlich ihren Astralkörper zur Schau stellen können. Auch ist die jeweilige Performance des Wechsels der Badebekleidung unter einem Handtuch zu bestaunen. Wer hier Yoga kann, ist unbedingt im Vorteil.








Nach ein paar Stunden reichts. Wir packen unsere sieben Sachen und trollen uns ins Hotel zurück. Nun wollen wir die Altstadt erkunden. Wir laufen zum pittoresken Hafen und betrachten die typischen venezianischen Häuser. Zum Mittag gibt es Pasta und Pizza mit Wein. Danach sind wir wieder reif für die Siesta. Es ist viel zu heiss für sightseeing. 













Nach der Siesta wollen wir nochmals ins Städtchen. Mal schauen was da heute so los ist. Morgen geht’s weiter nach Neumarkt in der Oberpfalz, da ist Dult, am Sonntag mit Festzug und so.

Gute Nacht Gardasee

Donnerstag, 7. August 2025

 Donnerstag, 07.08.2025, Nago-Torbole, Lago di Garda

Gegen 9.30 h verlassen wir das liebevoll geführte Hotel von Tanja und Peter.

Richtung Süden, an der Adige entlang. Nach 90 Minuten erreichen wir den den Gardasee. Der Ferientrubel beginnt mit Stau durch Limone. Zuerst wollen wir Freunde besuchen , die schon ziemlich lange hier wohnen, im Tremosine, oberhalb von Limone. Die beiden freuen sich in ihrem Bergdorf über Besuch aus dem Rhein/Maingebiet. Auch der Sohn ist zu Besuch, den kennen wir auch seit Ewigkeiten.

Nach einem ausgiebigen Schwatz, fahren wir weiter, wir wollen die berühmte Strada de forra, fahren, bekannt aus einem 007 Film. Also  runter an den See und rauf auf die Strada. Schon sehr spektakulär, durch die Schluchten und extrem engen Kurven. Dann ab ins Hotel in Nago Torbole. Erstaunlicherweise ein recht gutes Hotel in zweiter Reihe zum See. Nettes Personal. Sofort ab an den See, 300m. Hier ist richtig was los. Der Strand ist voll und der See auch. Jede Menge Surfer etc. In einer Strandbar nehmen wir einen Drink und ich beobachte einen jungen Mann, der sich ausgiebig in den Kiesstrand übergiebt. Mahlzeit.

Dann geht’s in ein Restaurant, das Horst schon kennt und wir essen Pasta mit Meeresfrüchten, sehr lecker.

Jetzt ist Zeit für die Siesta. Wir werden von harten Beats geweckt. Irgendwo ist Party. Also flott in die Klamotten und auf die Piste. An der Tankstelle gegenüber der Hotellinie spielt eine Band. Viele bekannte Hits beschallen die Nacht. Wir finden einen Tisch hinter der Band. Nicht ganz so laut. Wir trinken Bier und tanzen mit einigen Frauen, die nach der Arbeit noch mal etwas Party brauchen. Später unterhalten wir uns noch lange mit einem polnischen Elektriker, der angeblich seit 10 Jahren in UK lebt und arbeitet. Der kann viel erzählen, sein Englisch ist grottenschlecht. Aber lustig ist er. Später überqueren wir die Straße und gehen ins Hotel.

Gute Nacht Torbolr



















Mittwoch, 6. August 2025

  Mittwoch, 06.08.2025, Tramin

Heute ist der Himmel blau/weiß, da wollen wir doch mal zu einem Aussichtspunkt. Nach 15 Minuten Fahrt erreichen wir den Parkplatz Müllereck. Von hier führt ein Steig in die Rastenbachklamm. Den Weg sollte man nicht in Flipflops angehen. Zunächst geht’s steil nach unten, zu einem Wasserfall. Von hier aus über ausgetretene Pfade und Eisentreppen, bzw Brücken weiter. Irgendwann erreicht man eine schwankende Hängebrücke und später den atemberaubenden Ausichtspunkt. Ca 50 m nebenan ist die Kirche und das Dorf Altenburg/ Castelveccio. Den Ausichtspunkt hätte man auch einfacher erreichen können. Hurra, es gibt hier ein Restaurant, denn wir sind durstig. Der Weg war ein Abenteuer, mit so etwas hatten wir nicht gerechnet, eine Mischung aus caminito del rey und Cederbergen in Südafrica.

Nach einem Schöppchen laufen wir zurück zum Auto. Jetzt sind wir reif für ein Bad im See. Der Kalterer See hat uns schon nett zugewunken. Das Wasser ist herrlich und man schwimmt gemeinsam mir Haubentauchern, Blesshühnern und Enten. Diese zutraulichen Viecher sin auch auf der Liegewiese und machen es sich bunten Handtüchern bequem, wenn man selbst im Wasser ist. Muss man mögen. Nach den Schwimmen gibts Hirtenmaccaroni und Wein vom Kalterer See.. Bevor wir dann nach Hause fahren, mache ich mich noch flott beim Kassenhäuschen unbeliebt. Parken ist kostenfrei, sobald man Eintritt für die Badeanlage zahlt. Darauf weist der Typ an der Kasse aber nicht hin. Man muss sich nur an einem Computer mit der Autokennzeichen registrieren . Tut man es nicht  kostet es 70 €. Ich bin ziemlich angepisst, da wir das erst bemerken, als wir gerade wegfahren wollten und ich wieder zurück zum Strandbad latschen musste. Meinen Unmut habe ich lautstark zum Ausdruck gebracht und einer Gruppe englisch sprechender Leute erklärt, warum dieser Typ völlig fehl am Platz ist, einfach nur Eintritt kassieren kann auch ein Automat.

Nach einer ausgedehnten Siesta gehen wir heute zum Gamper. Der Wirt mit den unmöglichen Lederhosen.

Gute Nacht Tramin























                      Lido am Kalterer See








 Freitag, 06.03.2026, Bremerhaven,  Unglaublich diese Stadt, die eigentlich nur Hafen sein sollte, aber die Architektur ist sehr schick.