Freitag,06.03.2020, San Sebastian-Toledo
Gut geschlafen, kleines Frühstück, wir haben und gegen das üppige Hotelfrühstück entschieden. Draußen stürmt und regnet es weiterhin und sogar ein bisserl Hagel ist dabei. Ab auf die Piste. Zwischen Victoris Gasteiz und Burgos erleben wir die Pyrenäen hautnah. Schneesturm. Ganz toll. Kurz hinter Burgos reißt der Himmel auf. Geht doch. Die Obstbäume blühen. So wollten wir das haben.
Wir passieren La Pinilla, ein Skigebiet nördlich von Madrid. 1252 m hoch.
Ich will keinen Schnee mehr sehen.
Toledo begrüßt uns mit Sonne und gutem Wetter. Da wir bisher nur gefahren sind und preiswerte Hotels besucht haben, gönnen wir uns heute mal 5 Sterne für 85€. Cigarral de Bosque de Oliva, also in Olivenhain. Eine alte römische Villa ist das Haupthaus und dahinter ein neo romanisches Gebäude, mit schicken Zimmern, mit Terrasse und allem Schnickschnack, gegenüber der Altstadt. Ich zieh schon mal die Laufschuhe an, da hat Horst schon ein Taxi geangelt. Das bringt uns die 2,5 km in die Stadt. Direkt zum Alcazar, das ist ganz oben. Der Taxifahrer meint, nun brauchen wir nur noch runterlaufen. Haha. Er will uns noch einen Stadtplan empfehlen, wir haben Google Maps, er lacht. Sofort finden wir unsere favorisierte Tapabar in einer Nebenstraße . Home Sweet Home. Die Tapas sind grandioso und das Bier auch. Gestärkt latschen wir kreuz und quer durch die Stadt, die auf einem Hügel steht, also rauf und runter, steil. Ein Häppchen hier, ein Bierchen da, herrlich.
In der Stadt lebten schon früher Juden, Christen und Moslems miteinander. Vor den meisten Häusern, noch heute, in der Altstadt, weisen Schildchen auf dem Boden darauf hin, er hier wohnt, der 7 armige Leuchter, arabische Schriftzeichen oder Kreuze. Geht doch.
Toledo ist die Stadt des Marzipans, wir laufen tapfer vorbei, an vielen Schokoladenmanufakturen. Außerdem ist es die Stadt der Messer und vor allem Schwerter und Rüstungen. Ein Eldorado für Mittelalterfans. Schokolade, Schinken, Schwerter, immer im Wechsel. Das Wetter ist super und nehmen unser Abendessen in einem Restaurant auf einer Plaza. Entrecote und Lammkoteletts, dazu Rioja. Danach nehmen wir müde ein Taxi nach Hause.
Trotzdem 6 km gelaufen.
Gute Nacht Toledo.
Samstag, 7. März 2020
Donnerstag, 5. März 2020
Donnerstag, 05.03.2020 Mer - Biarritz
Ganz gut geschlafen, hier im Outback ist es ruhig und extrem dunkel.
Das Frühstück haut uns aus den Socken. Alles was das Herz begehrt, nur für uns. Extra für uns hat die Dame des Hauses Käse vom benachbarten Ziegenbauern geholt, sooooo lecker. Wir bewerten das Hotel mit voller Punktzahl. Wir haben schon in 5 Sterne Hotel nicht besser übernachtet.
Es schüttet als wir Mer verlassen. Also keine Stops in Bordeaux, Ancachon oder Les Dunes de Pilar. Durchgebrummt. Eigentlich Schade.
Die Autobahnen in Frankreich sind die besten Europas. Leer, guter Strassenbelag, viele, saubere Rastplätze . Leider auch teuer, aber das lohnt sich, könnte in Deutschland auch sein, aber wir bieten lieber freie, kostenlose Fahrt für alle. Wenn Du Ausländer fragst, finden die das super, jaaaaa, Deutschland, da miete ich mir ein schnelles Auto und dann mit 200 km/h über die Autobahn.
Unser Fahrt ist abwechslungsreich. Regen, Grelle Sonne, Regen, grelle Sonne und Sturm. Wir verzichten auf Biarritz, das haben wir bei Wind erlebt. Bei Sturm wollen wir uns das nicht antun. Weiter nach San Sebastian. Blöd, hier ist auch Sturm und die gesamte Innenstadt eine Baustelle. Zu dem Hotel, das wir uns ausgesucht hatten, zu Glück nicht reserviert, führt z.Z. keine Straße. An der Concha, der Stadtstrandpromenade, suchen wir ein anderes Hotel, aber hier liegen die geparkten Roller auf dem Gehweg und Kartons und Straßenschilder fliegen umher. Wir entscheiden und für ein Hotel auf dem Hügel gegenüber. La Avenieda. Wir feilschen um den Preis und für 55€ sind wir gebucht. Das Zimmer ist sauber und Tres chick , mit Blick auf die Stadt.
Ab in die Stadt. Wir finden zielstrebig das Studentenviertel. Super Tapa Bars, Pinxos heissen die hier, Baskenland, preiswert und gute Musik. Eine Bar, ein Getränk, einen Pinxo, und weiter. Es ist wie in Bilbao, herrlich. Nach der dritten Bar streike ich. Wir wollen morgen weiter, keine Zeit für Hangover, außerdem regnet es ab und an, was die Studenten nicht davon abhält weiterhin draußen zu feiern. Eigentlich schade, aber wir wollen ins warme.
Morgen nach Pamplona und weiter nach Toledo.
Gute Nacht San Sebastian.
5 km gelaufen.
Ganz gut geschlafen, hier im Outback ist es ruhig und extrem dunkel.
Das Frühstück haut uns aus den Socken. Alles was das Herz begehrt, nur für uns. Extra für uns hat die Dame des Hauses Käse vom benachbarten Ziegenbauern geholt, sooooo lecker. Wir bewerten das Hotel mit voller Punktzahl. Wir haben schon in 5 Sterne Hotel nicht besser übernachtet.
Es schüttet als wir Mer verlassen. Also keine Stops in Bordeaux, Ancachon oder Les Dunes de Pilar. Durchgebrummt. Eigentlich Schade.
Die Autobahnen in Frankreich sind die besten Europas. Leer, guter Strassenbelag, viele, saubere Rastplätze . Leider auch teuer, aber das lohnt sich, könnte in Deutschland auch sein, aber wir bieten lieber freie, kostenlose Fahrt für alle. Wenn Du Ausländer fragst, finden die das super, jaaaaa, Deutschland, da miete ich mir ein schnelles Auto und dann mit 200 km/h über die Autobahn.
Unser Fahrt ist abwechslungsreich. Regen, Grelle Sonne, Regen, grelle Sonne und Sturm. Wir verzichten auf Biarritz, das haben wir bei Wind erlebt. Bei Sturm wollen wir uns das nicht antun. Weiter nach San Sebastian. Blöd, hier ist auch Sturm und die gesamte Innenstadt eine Baustelle. Zu dem Hotel, das wir uns ausgesucht hatten, zu Glück nicht reserviert, führt z.Z. keine Straße. An der Concha, der Stadtstrandpromenade, suchen wir ein anderes Hotel, aber hier liegen die geparkten Roller auf dem Gehweg und Kartons und Straßenschilder fliegen umher. Wir entscheiden und für ein Hotel auf dem Hügel gegenüber. La Avenieda. Wir feilschen um den Preis und für 55€ sind wir gebucht. Das Zimmer ist sauber und Tres chick , mit Blick auf die Stadt.
Ab in die Stadt. Wir finden zielstrebig das Studentenviertel. Super Tapa Bars, Pinxos heissen die hier, Baskenland, preiswert und gute Musik. Eine Bar, ein Getränk, einen Pinxo, und weiter. Es ist wie in Bilbao, herrlich. Nach der dritten Bar streike ich. Wir wollen morgen weiter, keine Zeit für Hangover, außerdem regnet es ab und an, was die Studenten nicht davon abhält weiterhin draußen zu feiern. Eigentlich schade, aber wir wollen ins warme.
Morgen nach Pamplona und weiter nach Toledo.
Gute Nacht San Sebastian.
5 km gelaufen.
Mittwoch, 4. März 2020
Mittwoch, 04.03.2020, Frankreich 790 km von zu Hause
Jajajaja, wir sind genau vor 3 Wochen aus Bangkok gekommen und schon wieder auf der Spur, aber einer muss es ja machen.
Die vergangene 3 Wochen waren nicht so erfreulich. Zuerst hatten wir eine fishingmail im e mail. Das bedeutete: Handy und I pad runterfahren, auf null. Alles wieder neu installieren, ok, haben die Leute im applestore gemacht, aber wir haben einen halben Tag dort verbracht. Alle Passwörter ändern, bei den Banken neue tan Zugänge beantragen, die kommen ganz klar, flott mit der Post. Ein Klick, tagelang Ärger.
Dann war dann auch, Hurra, mein Husten wieder da, mehrere Tage Bettruhe. Ich hab mich dann doch mal auf Coronavirus testen lassen, alles ok. Eine normale hessische Winterbronchitis. Ich muss trotzdem Antibiotika einnehmen, ich huste jetzt schon zu lange. Siehe da, nach 2 Tagen bin ich Beschwerdefrei, Teufelszeug. Meine Blutwerte zeigen aber auch, dass die Allergiewerte sehr hoch sind. Die Frühblüher wollen, dass ich weiterhin huste, sniffe und rote Augen habe. Morgens muss ich mich entscheiden, ob ich die Zahnbürste in den Mund stecke, oder erst Nase und Augen damit bearbeite. Faschingsonntag fahren wir nach Bayern und holen Horst‘s neues Auto. Ganz klar, ein Mustang in racerot. Je oller, je doller. Wir erinnern uns, mein Vater hatte sich mit 68 einen Camaro gekauft, viel zu groß für den kleinen Dicken. Er hat schnell gelernt, wie man kleine Beulen und Kratzer selbst restaurieren kann. Jahre später hieß diese grüne Flunder: der Prestolitbomber.
Ich das bleibt unserem Pony hoffentlich erspart, ich fahre es schließlich auch mal 😜
So, jetzt müssen wir noch eine Probefahrt machen. Wir entscheiden uns für Andalusien .
Ab Metz klart der Himmel auf, im Radio läuft: scinny bitch von Lena. Nee nachher gibt es erst mal einen Pastis 51.
Hinter Metz beginnt der Frühling. Die Weissdornhecken blühen und noch anderes Zeug in rosa und gelb. Große Schwärme Stare kommen uns entgegen und zeigen diese typische Choreografie. Das Wetter ist zum Reisen gut, wenig Regen, ab und zu Sonne und es wird wärmer. Die französischen Autobahnen sind leer, alle fahren fast die gleiche Geschwindigkeit, 130 km/h. Sehr entspannt. Ich fahre auch ca 300 km, bzw. das Auto, denn der macht fast alles alleine. Tempomat, Regensensor, Spurassistent, Abstand. Du bist fast versucht die Arme hinter dem Kopf zu verschränken und die Füße auf das Armaturenbrett zu legen. Wäre theoretisch möglich.
Wir sind auf das Hotel in Mer gespannt, etwas südlich von Orléans, 40€ Das Doppelzimmer inclusive Frühstück.
Etwas später treffen wir im Hotel, Les Abris du Château, ein . Ein kleines, privat geführtes Motel am Rande einer grottenhässlichen Ortschaft, durch die im Minutentakt große Lkw brummen, Autobahn ist teuer. Wir hatten 57€ bezahlt bis hierher. Teurer als das Hotel. Das Zimmer ist modern, spartanisch eingerichtet, aber blitzsauber. Mit einer kleinen Terrasse und Blick auf den Pool. Was wir zum Frühstück möchten, hat die Dame des Hauses gefragt, Unglaublich.
Im Städtchen dann Abendessen. Abseits der Duchgangsstrasse ein beschaulicher Ort. Allerdings das erste OHNE Karusell, dass es so etwas gibt.
Gute. Nacht Mer.
Jajajaja, wir sind genau vor 3 Wochen aus Bangkok gekommen und schon wieder auf der Spur, aber einer muss es ja machen.
Die vergangene 3 Wochen waren nicht so erfreulich. Zuerst hatten wir eine fishingmail im e mail. Das bedeutete: Handy und I pad runterfahren, auf null. Alles wieder neu installieren, ok, haben die Leute im applestore gemacht, aber wir haben einen halben Tag dort verbracht. Alle Passwörter ändern, bei den Banken neue tan Zugänge beantragen, die kommen ganz klar, flott mit der Post. Ein Klick, tagelang Ärger.
Dann war dann auch, Hurra, mein Husten wieder da, mehrere Tage Bettruhe. Ich hab mich dann doch mal auf Coronavirus testen lassen, alles ok. Eine normale hessische Winterbronchitis. Ich muss trotzdem Antibiotika einnehmen, ich huste jetzt schon zu lange. Siehe da, nach 2 Tagen bin ich Beschwerdefrei, Teufelszeug. Meine Blutwerte zeigen aber auch, dass die Allergiewerte sehr hoch sind. Die Frühblüher wollen, dass ich weiterhin huste, sniffe und rote Augen habe. Morgens muss ich mich entscheiden, ob ich die Zahnbürste in den Mund stecke, oder erst Nase und Augen damit bearbeite. Faschingsonntag fahren wir nach Bayern und holen Horst‘s neues Auto. Ganz klar, ein Mustang in racerot. Je oller, je doller. Wir erinnern uns, mein Vater hatte sich mit 68 einen Camaro gekauft, viel zu groß für den kleinen Dicken. Er hat schnell gelernt, wie man kleine Beulen und Kratzer selbst restaurieren kann. Jahre später hieß diese grüne Flunder: der Prestolitbomber.
Ich das bleibt unserem Pony hoffentlich erspart, ich fahre es schließlich auch mal 😜
So, jetzt müssen wir noch eine Probefahrt machen. Wir entscheiden uns für Andalusien .
Ab Metz klart der Himmel auf, im Radio läuft: scinny bitch von Lena. Nee nachher gibt es erst mal einen Pastis 51.
Hinter Metz beginnt der Frühling. Die Weissdornhecken blühen und noch anderes Zeug in rosa und gelb. Große Schwärme Stare kommen uns entgegen und zeigen diese typische Choreografie. Das Wetter ist zum Reisen gut, wenig Regen, ab und zu Sonne und es wird wärmer. Die französischen Autobahnen sind leer, alle fahren fast die gleiche Geschwindigkeit, 130 km/h. Sehr entspannt. Ich fahre auch ca 300 km, bzw. das Auto, denn der macht fast alles alleine. Tempomat, Regensensor, Spurassistent, Abstand. Du bist fast versucht die Arme hinter dem Kopf zu verschränken und die Füße auf das Armaturenbrett zu legen. Wäre theoretisch möglich.
Wir sind auf das Hotel in Mer gespannt, etwas südlich von Orléans, 40€ Das Doppelzimmer inclusive Frühstück.
Etwas später treffen wir im Hotel, Les Abris du Château, ein . Ein kleines, privat geführtes Motel am Rande einer grottenhässlichen Ortschaft, durch die im Minutentakt große Lkw brummen, Autobahn ist teuer. Wir hatten 57€ bezahlt bis hierher. Teurer als das Hotel. Das Zimmer ist modern, spartanisch eingerichtet, aber blitzsauber. Mit einer kleinen Terrasse und Blick auf den Pool. Was wir zum Frühstück möchten, hat die Dame des Hauses gefragt, Unglaublich.
Im Städtchen dann Abendessen. Abseits der Duchgangsstrasse ein beschaulicher Ort. Allerdings das erste OHNE Karusell, dass es so etwas gibt.
Gute. Nacht Mer.
Abonnieren
Posts (Atom)
Freitag, 06.03.2026, Bremerhaven, Unglaublich diese Stadt, die eigentlich nur Hafen sein sollte, aber die Architektur ist sehr schick.
-
Mittwoch, 01.10.2025, Redlodge, Montana Heute haben wir viel vor. Yellowstone Park. Also früh los, draußen ist es kalt, aber es sieht viel...
-
Sonntag, 12.10.2025, Mancos, Colorado Sehr früh los, 8 h. Wir wollen ins Monument Valley. Eine lange Tour für heute. Vergangene Nacht hat ...
-
Donnerstag, 09.10.2025, Moab, Utah Um 9h wollen wir los. Kurz vor 9 h schüttet es wie aus Eimern. Nach einer Weile ist der Spaß vorbei. Wi...


