Samstag, 4. Mai 2019

Samstag, 04.05.2019, Alozaina
Heute Nacht hat es geregnet, alles ist blitzsauber. Das Wasser im Pool Schein auch wärmer, weil es draußen keine 25‘ mehr hat. Wir gehen heute mal im Dorf einkaufen. Ist wie Stierstadt in de frühen 70ern. Kleine Metzgerei, kleine Bäckerei, kleines Fischgeschäft, kleiner VIVO -Meisinger. Frauen in meinem Alter, aber alle mit Kittelschürze, quasseln in den Läden, was das Zeug hält. Sie reden auch mit mir, aber ich verstehe fast nix, ist wohl auch Dialekt, außerdem Maschinengewehr schnell.
Auf der Bank an der Plaza sitzen die alten Männer, wie Geibel, Best und Aumüller. Sie winken uns zu, mit Fragezeichen auf der Stirn. Ich glaube wir müssen hier öfter her, dann kennen die uns . Dann sind wir nicht mehr fremd.
Die Straße wird gekehrt und man ist auf dem Weg zum Friedhof, alles wegen der sozialen Kommunikation. Ich sag’s doch, wie in Stierstadt, da verstehen die Fremden auch nicht, um was es eigentlich geht.
Ab Mittag brühtet die Sonne wieder. Ich kehr jetzt den Hof und putz mal, das Bad. Habe heute früh die Hightech Dusche getestet, alles schwimmt jetzt..
Morgen geht es in die Sierra Nevada 🥶

















Das Auto für die Sierra Navada ist bereit.





Mein Grundstock für meine Harribofarm 


Freitag, 3. Mai 2019

Freitag, 03.05.2019, Alozaina
Heute haben wir mal wieder einfach die Miete abgewohnt.
Ein herrlicher Tag im Garten, am Pool verbummelt.
Das Wochenende steht vor der Tür und die Mopedfahrer sind ab Nachmittag wieder unterwegs. Eigentlich wollten wir uns an die Straße setzen und Bewertungspunkte abgeben, aber zuuuuu faul, die 100 m zur Straße hoch zu laufen..
Das Wasser ist jetzt warm genug, sodass auch Warmduscher sich hineintrauen.


Donnerstag, 02.05.2019, Andalusien, Alozaina
Nachdem ich mir gestern Rotwein auf meine Hose und heute früh Honig auf mein T- Shirt gekippt habe, ist heute Waschtag. Nach dem Frühstück wird die Waschmaschine aktiviert, e Kesselsche buntes. Unser Antonio hat den Pool wieder schön geputzt, da geht ich dann rein. Das Wasser wird täglich wärmer 😃
Gegen Mittag fahren wir nach Málaga. Es muss doch möglich sein Tickets für diesen Klettersteig zu bekommen, Caminito del rey.
Erstmal landen wir in der Markthalle. Die Fassade ist ganz nett, aber innen ist das Gebäude nicht nennenswert attraktiv. Wenn man Valencia oder Lissabon gesehen hat, ist das hier ein Schuppen. Das Angebot ist aber, wie überall, reichlich und lecker. Blöd, die machen um 15h zu und wir wollen erst später heim, also können wir nix kaufen, wer will Fisch, der ohne Kühlung 4 Std durch die Stadt geschleppt wird. Es sind 26‘ und ich hab lange Hosen an. Bei uns war es heute früh leicht bewölkt🙄
Aber ein paar Tapas an der Markthalle und eine Clara, lecker Mittag. Dann noch ein Eis😋🤪
Danach frage ich mich durch, bis zum Touristenbüro an de Plaza Marina. Am Riesenrad. ( jede Stadt muss jetzt ein Riesenrad haben).  Die junge Frau hier tut ihr Möglichstes, ruf hier an, da an. Keiner verkauft Karten, ohne das gesamte Paket, 47€, für ein bisserl Klettersteig. Im Internet bietet man den Eintritt für 10€ an, aber der nächste freie Termin ist im Juli. Die junge Frau ist auch frustriert, dass sie uns nicht weiterhelfen kann. Wir wohnen zwischen Málaga und dem Caminito und sollen dann um 8 h in Málaga sein, um dort hin zu fahren, was ein Quatsch. Ich gebe auf. Blöde Bürokraten und Touristennapper.
An einem kleinen Ticketstand, eine kleine Box, am Busbahnhof frag ich nochmal. Die Frau ist
kooperativ und besorgt uns nach langem hin und her, 2 Tickets zu 25 €. Geht doch.😆 Mittwoch,
11h, am Camino, moderate Zeit.
Diesen Erfolg feiern wir erstmal mit einem Tinto Verano.
Jetzt haben wir noch Zeit, die Stadt zu durchwandern. Richtung Hafen ist es voll, der Paseo de Antonio Mochado, die Hauptschlagader am Hafen entlang ist eine riesige Baustelle. Je näher man dem Hafen kommt, um so mehr Menschen bevölkern die Wege. Dazu kommen jetzt die modernen Fortbewegungsmittel, Fahrräder, e-scooter, segways, mit und ohne Lenkstange. Man muss höllisch aufpassen, nicht unter diese Räder zu kommen.
Mit angemessenem Abstand zum Hafen erweist sich die Stadt als nett, gemütlich, spanisch. Kleine Geschäfterl, kleine Bars und kleine Plätze, die zum Verweilen einladen. So mag ich das. Die Altstadt ist ein bisserl wie Cádiz. Auch hier sind die Einwohner mit dem großen Andrang durch die extrem vielen Touristen nicht einverstanden und demonstrieren mit Aktionen gegen die Vermietung von
normalem Wohnraum zu Touristenherbergen und die Überschwemmung der Stadt durch die
Kreuzfahrer.
Mir fällt auch auf, dass Málaga eine Filmstadt sein muss. Es gibt einige Filmstudios und Filmschulen in der Stadt.
Auf dem Heimweg stoppen wir kurz in Coin, eine Kleinstadt zwischen Málaga und Alozaina. Wir müssen noch einkaufen. Hier gibt es eine große Auswahl an Supermärkten und Einkaufszentren. Ansonsten fühle ich mich hier wie in Offenbach, keine Ahnung warum, die Stadt ist so geschäftig, industriell. Gleich am Eingang ist ein riesen Schrottplatz, mit zu Würfeln gepressten Autos.

















































Kleiner Tip für unsere Regierung 😜



Mittwoch, 1. Mai 2019

Mittwoch, 01.05.2019, Andalusien
Heute sind wir früher raus und auf dem Weg zu Caminito del rey. Wir konnten kein Billet über das Internet buchen und versuchen es auf gut Glück. Da heute Feiertag ist, haben wir kein Glück. Wir wandern dann am türkisblauen Stausee entlang. Wir versuchen es nächste Woche nochmal. Im Stausee beobachten wir, wie große Fisch harmlose Enten attackieren. In einer kleinen Bar nehmen wir einen Drink und beobachten die vielen Biker, die hier vorbeikommen.
Das Hinterland hier ist traumhaft, große Weiden, von unzähligen Ziegen bevölkert . Schroffe Felsformationen und Olivenwälder. Der Klatschmohn blüht mit dem Ginster um die Wette.
Wir beschließen nun, das Schlupfdorf aufzusuchen. Ein weißes Dorf, dass man vor Jahren mal komplett blau angemalt hat, um hier den Schlumpffilm zu drehen. Grotesk, alle Dörfer sind weiß, bis auf dieses.
Danach düsen wir wieder die kurvenreich Straße zurück.
Ein kurzer Stopp in El Burgo. Dieses Dorf übertrifft alles, was ich bisher an engen Gassen gesehen habe. Teilweise sind in der Mitte der Gassen Stufen, weil man sonst zu Fuß nich raufkommt.
Ein schöner Tag geht mit einem guten Essen zu Ende. 🥰
Am Abend bellt, quiekt ein Rehbock hinterm Haus, nach einer Weile gibt er auf und geht ein Bockbier trinken, weil keine Ricke antwortet. Blöder Abend für ihn.



























 Freitag, 06.03.2026, Bremerhaven,  Unglaublich diese Stadt, die eigentlich nur Hafen sein sollte, aber die Architektur ist sehr schick.