Montag, 1. Oktober 2018

Montag, 01.10.2018, Saint Malo.
Nach dem Hotelfrühstück🙄 ab in die Stadt.
 Die Altstadt von Saint Malo ist, ähnlich wie Cadiz, eine Halbinsel, mit sehr schmalem Zugang. strategisch gut zu verteidigen. Die hohe Stadtmauer umschließt das ganze und ist komplett begehbar und bietet grandiose Ausblicke. Auf einer vorgelagerten Insel ist Herr Chateaubriand begraben, der Erfinder des leckeren, rosa gebratenen Entrecote.
Im Gegensatz zu den weitläufigen Ausblicken von der Mauer aus, ist die Stadt im Inneren sehr düster. 5 bis 8 stöckige hohe Häuser aus Naturstein wirken grau, mystisch, kalt. Die Strassenschluchten sind eng und hoch, kaum kommt Sonnenlicht bis unten hin.
Mein Reiseleiter hat das beste Austernrestaurant für uns ausfindig gemacht, TripAdvisor.com macht das möglich.
Die Austern waren Spitze und ich hab den Inhaber des Ladens ausfragt, über Austern, Entenmuschel und bretonische Butter, die ist mit Meersalz hergestellt und speziell geschlagen 🙄
Leider hat mich bei einen Spaziergang eine Welle erwischt und die Frisur war hin. ☹️
Vorbei an adretten Dörfchen, mit schnuckeligen Vorgärten, mit Rosen etc, very britisch, ging es noch zum Cap Frehel.
Angeblich die goldene Steilküste, aber nur am Vormittag, wenn die Sonne von der richtigen Seite kommt. 🙄. Aber sehenswert.
Der ganzen Tag über gab es Charles Aznavour im Radio ?. Jetzt wissen wir warum, er ist mit 94 Jahren gestorben. Er der großen ist gegangen 😞
Das Abendessen haben wir diesmal echt bretonisch gehalten, nachdem wir schon Italienisch in Orleans, kanadisch und nepalesisch in Rennes gegessen hatten.
Heute  zum Mittagessen Austern und am Abend lecker Fisch und Meeresfrüchte , dann Flügel vom Rochen, Entrecote und Birne mir Eis 😋😋😋😋
Leider sind wir dann nicht aus dem Parkplatz gekommen. Wir wollten ständig zahlen, aber der Apparat wollte nicht. Hier ist Parken ab 19 h frei 😅
Das Hotel ist sehr gut, dank Booking.com 😜

















































Rochenflügel 😋😋
Sonntagnachmittag, 30.09.2018.  Saint Malo
Nach dem Mittagessen und den netten Franzosen, sind wir weiter nach Mont Saint Michele. Der Hotspot der Bretonischen Küste. Die Jungs hatten uns gewarnt, alles voller Asiaten. Und es stimmt. Heidelberg, Rüdesheim lassen grüßen. Aber wir waren schon recht spät und die Massen schon auf dem Rückzug. Dieser Zuckerhut von einer Insel muss erklommen werden. Es kostet bis zum Kloster keinen Eintritt, aber danach, und es lohnt sich. Die  gesamte Klosteranlage ist sehr gut erhalten und gepflegt. Es herrscht babylonisches Sprachengewirr.















Sonntag, 30.09.2018, Saint Malo Port
Heute 42. Hochzeitstag 😝💕
Dieser Tag war mal wieder so vollgepackt, dass es wohl 2 Blogs werden.

Bei herrlichstem Wetter sind wir in Rennes gestartet, mit dem Zwischenziel Fougeres. Eine Burganlage mit Dorf . Die größte und besterhaltener in Europa, behaupten die Franzosen, die Schotten sehen das anders. Wohl nicht der Kontinent. 🤔
Bauzeit, von 1100 bis 1500, die hatten damals Zeit und haben massiv gebaut. Bis zu 3 m dicke Außenwände, zum Teil dann auch noch 30 m hoch.
Mit ausgeklügelten Verteidigungstechniken.
Das Auto parken wir nicht auf dem Besucherparkplatz, sondern im Dorf, vor einer kleinen Bar, mit einer holzbalkonartigen Terrasse .
Die Burganlage ist sehr beeindruckend, vor allem die einzelnen Erläuterungen.
Es gibt das normale Audiodings, beim dem immer die entsprechende Nummer eingegeben wird und zunächst erklärt ein Specher die Dinge und dann kommt der jeweilige Burgherr selbst zu Wort. Die erklärt dann zufrieden, blutrünstig die einzelnen Pechnasen, die den Feind gut und zielsicher von oben treffen, sowie die Schiessscharten, die in der Mitte das große Loch für den Bogen, aber durch eine kreuzförmige Einkerbung, die Möglichkeit bietet, nach rechts und links, oben und unten zu zielen, echt schlau.
Für die Kinder gibt ein Lichtbildschau, wie von einer Laterna Magica, mit Märchen und Drachen die durch die Burgräume fliegen.
Nach unserer Besichtigungstour kehren wir in der Bar ein, die mittlerweile gut besucht ist. Junge Männer nehmen hier ihren Sonntags-Frühschoppen.
Zack sind wir mittendrin und ratschen mit, was das Zeug hält. Was ich in französisch mit hinbekommen, versuchen wir gemeinsam in Englisch und es ist sehr lustig. Leider müssen wir uns von unseren neuen Freunden verabschieden, denn wir wollen noch nach Mont Saint Michele und nach Saint Malo.
Fortsetzung auf Block II























 Freitag, 06.03.2026, Bremerhaven,  Unglaublich diese Stadt, die eigentlich nur Hafen sein sollte, aber die Architektur ist sehr schick.