Samstag, 27. April 2019

Samstag, 27.04.2019, Alozaina,
Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse haben wir erstmal etwas sportlich getan. Gymnastik und Yoga, fast eine Stunde 💪  🧘‍♀️ . Anschließend hab ich mich in den Pool gewagt. Es hat lange gedauert bis ich ganz im Wasser war, gefühlte 6‘ kalt 🥶. Dann bin ich aber tapfer mit den grünen Käfern um die Wette geschwommen. Die großen Eidechsen haben mir Kopfschüttelnd zugeschaut.
Danach aufwärmen in der Sonne und den Motorrädern zuhören. Wir wohnen direkt an der bekannten Rad und Motorrad Strecke, von Málaga nach Ronda. circuito de ciclismo. Im 2 Minutentakt düsen die Reiskocher an unserem Grundstück vorbei, ca 100 m Abstand. Direkt neben dem Zufahrtsweg zu unserem Anwesen steht ein Kreuz 😬😳. Morgen setz ich mich hier mal mit einem Verbandskasten hin. Es ist wie Sonntags in der Applaus Kurve. Die vom Berg kommen kündigen sich mit groben herunterschalten an : brrrommm, brrrommm, die vom Tal kommen ziehen in der Kurve richtig an, surren und röhrend bergauf. Die meisten haben das Innenknie abgewinkelt, sehr professionell. Horst verdreht nur die Augen. Der hat’s druff, der net.
Nach einem Mittegsnack haben wir die Gegend ums Haus erkundet. Wir wollten mal die Nachbarn besuchen, am Abend hatten wir dort Licht gesehen. Das Haus ist Luftlinie ca 1 km entfernt, aber man muss erst runter und dann sch .... steil den Berg rauf. Der Weg ist gesäumt von Avokadobäumen und Kiefern. Gleich unterhalb von unserem Haus haben wir unzählige leere Schrotpatronenhülsen gefunden 😬😬. Jagdzeit ?
Als wir endlich das Haus erreicht hatten, begrüßte uns ein heiserer Bernhardiener. Sonst war da niemand. Ein sehr schönes, verlassenes Anwesen.
Also nix mit guter Nachbarschaft. Da sind wir halt ins Dorf gefahren. Ein weißes Dorf, sehr pittoresk. Die Bars sind gefüllt mit lautstark diskutierenden Menschen. Morgen ist hier irgendeine Wahl. Man redet in typischer, spanischer Mentalität darüber. Ich habe der Dorfpenner nach dem Weg zur Kirche gefragt. Er hat mir die Antwort auf spanisch ohne Zähne zugelallt, nix verstanden, außer debajo, ok da unten. ??? Die Kirche ist hier der höchste Punkt im Dorf. Na gut, wir haben es doch gefunden, das Kaff ist sehr überschaubar. Hübsche Gassen, nette Aussichtsplätze, aber die Leute hier sind sehr zurückhaltend. Wir sind die einzigen Fremden hier. Ich vergleiche das Dorf mit Seelenberg, Entschuldigung, vor 30 Jahren. Fremde? Was mache die hier? Was wolle die hier. So komme die her?
Wir versuchen es im nächsten Ort mal. Yunquera. Auch ein verschlafenes Nest. Sehr enge Gassen und alle Augen folgen uns. Auf dem Dorfplatz sitzen 2 Dorfschönheiten, umringt von einigen Kerlen. Sehr dörflich hier 😆.
Wieder zu Hause teste ich nochmal das Wasser im Pool, ist noch immer so kalt wie heute früh.
Zum Abendessen zerren wir den schweren Keramiktisch in den Garten an den Pool, wir wollen mit Aussicht speisen und die Mopedfahrer noch ein bisserl beobachten. Kleines Steak mit großer Aussicht.











Das sind die Früchte des Gummibaums, daraus schnitzt man die Harribos.

















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