Mittwoch, 27. September 2023

 Dienstag, 26.‘09.2023, Vlora, Albanien 

Die Nacht war stürmisch. Morgens war es richtig kalt, Trotzdem eine Runde Yoga auf der Terrasse. Danach habe ich die Waschmaschine angeworfen und Frühstück gemacht. Viel Obst, Käse, Salami. Horst fühlt sich heute nicht gut und geht wieder ins Bett. Ich verbummele den Vormittag mit der Wäsche, meinen Fingernägeln, überflüssigem Haarwuchs, was man so macht. Mittags gibt es ein Hühnersüppchen. Mittlerweile brettert die Sonne wieder auf die Fliesen der Terrasse. Ich kämpfe mit dem riesigen Sonnenschirm. Den muss man an einem Seil hochziehen, wie früher auf einem Segelboot. Schwerstarbeit. Ich beobachte die winzigen Fischerboote, die fleißig hin und her brummen, genau wie die lästigen Moscitos. Drei Stiche hab ich schon.

Der Sonnenuntergang ist wieder spektakulär. Dafür ist das Internet so sch…. Ich muss immer in den Flur um langsamen Empfang zu haben.

Gute Nacht Vlora 









Montag, 25. September 2023

 Montag, 25.09.2023, Vlora, Albanien 

Heute haben wir mal schön ausgeschlafen. Dann eine Runde Yoga auf der Terrasse in der Morgensonne, herrlich.

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Auto zur Strandpromenade. Gigantisch. Kilometerlange Prachtstraße, von sehr hohen Palmen gesäumt. Am Strand werden die Sonnenschirme am Teutonengrill abgebaut. Ein langer Peer , mit Cafés und Restaurants zieht sich lang aufs Meer hinaus, Sunset Peer. Hier wird abends die Sonne verabschiedet, sehr schön. Der Strand sieht auch sauberer aus als in unserer Ecke. Auf der Promenade reihen sich nette Cafés und Restaurants aneinander. Leider ist auf der gesamten Promenade kein Mülleimer zu finden, logisch, dass die Kippen und alles andere einfach auf der Straße landen. 

Anschließend fahren wir die Küste entlang zu einer Halbinsel. Hier ist das Meer türkisblau, weil nämlich kein Sandstrand. Plötzlich latschen drei Kühe in aller Ruhe über die Straße, die waren auch mal am Strand. Das Ende der Halbinsel darf man nicht betreten, Navi Base. Aber die Straße dorthin ist nett, schöne Badestrände. In einem Fischrestaurant machen wir Mittag. Wir sind die einzigen Gäste, aber der Wirt und seine Frau geben alles . Später stoppt noch ein Pärchen aus Österreich. Wir haben eine nette Unterhaltung. Die waren vor 10 Jahren schon mal hier und berichten, dass das Müllproblem jetzt besser ist. Unglaublich, schlimmer geht immer. Damals gab es gar keine Müllentsorgung, wie geht das denn? Sie sind mit einem kleinen Wohnmobil unterwegs und halten da, wo es ihnen gefällt, ist hier erlaubt. 

Später fahren wir zurück. Wir fragen den Wirt, wie das mit der Promillegrenze von 0,1 so gehandelt wird. Er winkt ab, da kümmert sich keiner drum. Nun gut, schließlich verkauft er Alkohol. Auf dem Heimweg laufen dann auch auf der Schnellstraße Kühe mit Glocken rum und glotzen uns an. Noch ein Stopp beim Supermarkt und ab auf under eigene Sunset Terrasse. Das Mittagessen war üppig und spät, also verzichten wir auf das Abendessen und genießen den Sonnenuntergang mit ein Glas schweren Rotwein.

Gute Nacht Vlora.




























Sonntag, 24. September 2023

 Sonntag, 24.09.2023, Vlora, Albanien 

Vergangene Nacht war Gewitter und Sturm. Ich hab’s verschlafen. Zum Frühstück hat mit netterweise der Junge Kellner meine Orange geschält, gestern hatte ich da ein Massaker angerichtet. Danach wieder ab auf die Straße Richtung Vlora. Ein modernes Küstenstädten. Wir durchfahren zunächst die Außenbezirke von Durres. Industrie und ärmliche Gegend. Viele Tankstellen. Auf einen Kilometer gefühlte drei Tankstellen und Waschanlagen. Das Auto hat hier einen hohen Stellenwert. Auffallend sind die vielen neuen und großen Fahrzeuge. So alte verrostete Karren, wie in Spanien oder Portugal gibt es hier anscheinend nicht. Wer kann das bezahlen. Ein Haarschnitt kostet 6 €. Wie hoch ist der allgemeine Stundenlohn? Wir machen einen Abstecher zu einem großen See. Überall werden Oliven in ordentlichen Reih und Glied angebaut. Aussehen, Orangen, andere Obstplantagen und Tomaten unter Zeltdächern. Die werden hier bald den Spaniern Konkurrenz machen. Trotzdem wirkt alles verdreckt. Jeglicher Müll liegt überall rum. Was weg muss , wird kurzerhand verbrannt. Wenn die in die EU wollen, müssen die etwas umdenken. Ich will nicht wissen, was hier so alles im Boden versickert. Bunker von den vergangenen Kriegen erinnern daran, dass es hier nicht immer friedlich war.  Der Schilderwald an den Landstraßen ist ähnlich wie in Kroatien, man hat genug Schilder um sie unnötig aufzustellen. Wir passieren auch große Salzfelder, mit einem Salzberg. 

Wir erreichen Vlora. Das Apartment, das wir gebucht haben, liegt etwas außerhalb. Eine böse Gegend. Das das Wetter nicht gar so sonnig ist wirkt es alles sehr trist und verlassen. Unser Apartment ist im 7. Stock. Wir müssen zu Fuß hochlaufen, um den Schlüssel und den Chip für den Lift aus einer Schlüsselbox zu nehmen. Das Apartment ist groß mit einer riesigen Terrasse, Blick aufs Meer. Unten sind einige Restaurants und ein Supermarkt. Am Strand sind hunderte Strohschirmchen verwaist. Nachsaison. 

Ein Abendspariergang am Strand. Ziemlich vermüllt. Es stört hier keinen. Der Sonnenuntergang wird uns durch eine dicke Wolke versperrt. Ich hoffe, morgen ist es besser. Jetzt noch zum Abendessen.

Gute Nacht Vlora.




























 Freitag, 06.03.2026, Bremerhaven,  Unglaublich diese Stadt, die eigentlich nur Hafen sein sollte, aber die Architektur ist sehr schick.